Gefährliche Bauarbeiten am Bahnhof Aarau

Seit Mitte Juni wird am Aarauer Bahnhof das Perrondach zwischen Gleis 2 und 3 saniert. Wegen eines Lecks war die Überdachung nicht mehr dicht. Am Mittwoch sind die Bauarbeiten nun beendet. Normalerweise ist eine Flachdachsanierung kein ungewöhnliches Projekt. Die von Aarau aber schon.

Einerseits ist das Perrondach in Aarau eines der Längsten der Schweiz und andererseits wurde der Zugverkehr für die Sanierung nicht unterbrochen. Mit bis zu 160 km/h fuhren Schnellzüge also links und rechts der Bauarbeiter vorbei. Zudem erklärt SBB-Projektleiter Erich Schmied gegenüber Radio SRF: «Das Dach ist extrem nah an den Fahrleitungen, welche eine Lebensgefahr für die Arbeiter darstellen.»

Spezielle Sicherheitsvorkehrungen

Augrund dessen hat die SBB auch besondere Vorsichtsmassnahmen getroffen. Ein Schutzzaun, welcher eine Berührung mit den gefährlichen Fahrleitungen und Stürze verhindern sollte. Der Schutzzaun wird für die Pendler auch noch bis Anfang Oktober zu sehen sein. Dies, obwohl die Sanierungsarbeiten bereits am Mittwoch zu Ende sind. Laut der SBB hat dies planerische Gründe.

Während der ganzen Bauphase am Perrondach beim Bahnhof Aarau gab es keinerlei Umfälle.