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Gegen den Trend Regionaler Verkehrsbetrieb setzt auf den Billett-Schalter

Das Verkehrsunternehmen AAR Bus und Bahn hat am Mittwoch in Reinach die Verkaufsstelle wieder eröffnet. Die Verkaufsstelle wurde umgebaut, neu gibt es gemäss dem Unternehmen mehr Angebote unter einem Dach. Bahndienstleistungen, Abos, Tickets, Platzreservationen, aber auch Kiosk-Artikel, Snacks und eine Abholstelle für Post-Pakete.

Warum setzt das Verkehrsunternehmen auf Persönlichkeit am Schalter? Grössere Konkurrenten, die SBB zum Beispiel, setzten vermehrt auf Ticketautomaten und Tickets per App, anstelle des altbewährten Ticketschalters. Mathias Grünenfelder, Direktor der AAR, ist jedoch überzeugt, dass seine Kunden den persönlichen Verkauf wollen. Es gehe nicht nur um den Verkauf an sich, sondern auch um die Fragen der Kunden.

Viele Personen brauchen Informationen zu den Reisen.
Autor: Mathias GrünenfelderDirektor AAR Bus und Bahn

Mit dem Verkauf von Billetts alleine, kann jedoch auch die AAR ihre Schalter nicht finanzieren. Deshalb sind die Bahnschalter inzwischen kleine Läden mit einem breiten Angebot. Zudem zahlen die Gemeinden Reinach, Gränichen und Suhr auch etwas, damit die Billetts weiterhin persönlich verkauft werden.

Diverse Verkaufsstellen

AAR Bus und Bahn hat in Aarau, Gränichen, Menziken, Muhen, Oberentfelden, Reinach, Schöftland und Suhr Verkaufsstellen. Ein Abbau der Verkaufsstellen sei nicht geplant, heisst es beim Unternehmen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Schon immer waren und sind es regionale, also kleinere öV-Unternehmen, die zum Kunden menschlichen Kontakt pflegen wollen! Da bald überall nur noch komplizierte Billet-Automaten aufgestellt werden und keine Bahnhofschalter mehr betrieben werden, (vorallem bei der SBB und BLS), sind viele öV-Kunden über solche "menschliche" Billet-Schalter sehr froh (und oft auch angewiesen)! Als alter "Heimwehaargauer" herzlichen Dank an die AAR in Aarau (früher WSB) und für die erhaltenen Auskünfte am Schalter!
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