Gewalt gegen Beamtin: 48-jähriger Aargauer soll ins Gefängnis

Ein 48-jähriger Schweizer soll im Kanton Aargau wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden sowie wegen einfacher Körperverletzung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt werden. Der Vollzug der Strafe soll zugunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben werden.

Dem Mann wird vorgeworfen im März 2014 seine Beiständin in den Räumlichkeiten des Regionalen Sozialdienstes Kölliken tätlich angegriffen, gewürgt und ihr dabei Verletzungen zugefügt zu haben. Das teilt die Aargauer Staatsanwaltschaft am Montag mit.

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Bildlegende: Wegen Drohungen und Gewalt gegen Beamte soll ein 48-jähriger Aargauer 18 Monate ins Gefängnis. Colourbox (Colourbox)

Gemäss Anklage ist der Mann im Verlauf des Gesprächs wütend geworden, worauf die Beiständin die Sitzung abbrechen wollte. Darauf hat der Mann seine Beiständin am Hals gepackt und sie mehrmals mit dem Kopf gegen die Wand gestossen. Dabei erlitt die Frau eine Hirnerschütterung sowie weitere Prellungen.

Der Schweizer wurde bereits nach der Anzeige vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft gesetzt. Bis zum Prozess soll er in Sicherheitshaft bleiben.