Grosse Hoffnung auf archäologische Funde in Frick

Ab dem 2. September untersucht die Kantonsarchäologie Aargau zehn Montate lang ein Baufeld an der Gänsackerstrasse in Frick. Die Archäologen hoffen auf Funde der bisher nur lückenhaft untersuchten römischen Siedlung von Frick.

Die bis jetzt nur lückenhaft durch punktuelle Untersuchungen erfasste römische Siedlung von Frick lag an der wichtigen Verkehrsverbindung zwischen der Colonia Augusta Raurica und Vindonissa am Fuss des Bözbergs. Weder ihr antiker Name noch ihre historische Bedeutung sind bis anhin bekannt.

Ausgrabung: Mann putzt mit feinem Werkzeug Steine in der Erde. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kantonsarchäologie Aargau hofft auf neue Erkenntnisse zur bisher kaum erforschten römischen Siedlung von Frick. Keystone

Die aktuelle Ausgrabung, die im Bereich des östlichen Ausgangs der römischen Siedlung durchgeführt wird, ermöglicht der Kantonsarchäologie Aargau nun erstmals, einen grösseren zusammenhängenden Siedlungsabschnitt zu untersuchen. Dadurch verspricht sich die Kantonsarchäologie neue Erkenntnisse über die Siedlungsgeschichte des römischen Frick und insbesondere über die strukturelle Entwicklung eines römischen Quartiers an der Kreuzung zweier mutmasslicher Ausfallstrassen.

Die Ausgrabung wird mittels eines einmaligen Kleinkredits durch den Kanton Aargau finanziert. Die Terminierung der Ausgrabung erfolgte in Absprache mit der Gemeinde Frick und der Bauherrschaft.