Regionale Energiebranche IBAarau AG macht Gewinn trotz Schwierigkeiten

Der regionale Energieversorger rund um Aarau hat am Freitag seine Jahreszahlen präsentiert. Die IBA schreibt einen Gewinn. Sie verkauft aber weniger Strom und verdient weniger Geld mit ihren Anlagen. Auch die IBA setzt wie andere Energiefirmen deshalb auf Dienstleistungen.

Firmengebäude Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der markante Hauptsitz der IBA in Aarau: Das Unternehmen beschäftigt über 300 Mitarbeitende. zvg

Gut 13 Millionen Franken hat die IBAarau im letzten Jahr verdient, bei einem Umsatz von gut 147 Millionen Franken. Dabei spielten laut Medienmitteilung der Firma folgende Faktoren eine wesentliche Rolle:

  • Strom- und Gasabsatz ist gesunken (Kunden verloren)
  • Durch tiefere Einkaufspreise konnten diese Umsatzverluste kompensiert werden
  • Im Bereich erneuerbare Energie baut IBA das Wärmenetz aus und engagiert sich in der Wasserstoff-Produktion (Antrieb von Coop-Lastwagen mit Brennstoffzellen)
  • Das eigene Wasserkraftwerk hat die Produktion leicht gesteigert
  • Ein wichtiges Standbein ist und bleibt das Elektro-Installationsgeschäft. Allerdings wurden die Volumenziele nicht erreicht.
  • Kaum Geld fliesst aus dem Finanzmarkt: Die IBA hält Alpiq-Aktien (welche kaum etwas abwerfen) und muss etwas höhere Schuldzinsen zahlen

Zahlen der IBAarau


2016
2015
Umsatz in CHF
147,3 Mio.
150,1 Mio.
Gruppengewinn in CHF
13,1 Mio.
14,7 Mio.
Stromabsatz Energie in MWh
445'188471'200
Gasabsatz Energie in MWh
469'615474'023
Personalbestand am Jahresende
325315