Arbeitslosenzahlen Juli Im Kanton Solothurn mehr, im Aargau weniger Arbeitslose

Stellen-Anzeiger in Zeitungshalter. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Erstmals meldeten sich wieder mehr Solothurnerinnen und Solothurner beim Arbeitsamt. Keystone

Die Arbeitslosigkeit im Kanton Solothurn erstmals seit Monaten gestiegen. Die Quote kletterte im Juli um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent. Damit liegt die Arbeitslosigkeit im Kanton Solothurn aber weiterhin unter dem Schweizer Durchschnitt von 3 Prozent.

Insgesamt waren im 3900 Männer und Frauen als arbeitslos gemeldet - 40 Personen mehr als noch im Vormonat. Das teilte das Solothurner Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mit. Der Anstieg führt der Kanton Solothurn auf die Schul- und Lehrabgänger zurück.

Die Zahl der Stellensuchenden erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 76 auf 6746 Personen. Die Quote verharrt bei 4,6 Prozent.

Wie im Vormonat meldeten im Juli acht Betriebe Kurzarbeit an. Davon betroffen sein könnten 38 Arbeitnehmende. Im Juni waren noch 81 Personen von Kurzarbeit betroffen.

Rückgang im Aargau

Die Arbeitslosigkeit im Aargau ist im Juli unter den Schweizer Durchschnittswert von 3 Prozent gesunken. Die Quote ging im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent zurück.

Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sank um 311 auf 10'719 Personen, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Stellensuchenden ging um 308 auf 15'305 Personen zurück.

Durchschnittlich waren die im Juli abgemeldeten Stellensuchenden 246 Tage auf der Suche nach einem neuen Job - 15 Tage länger als im Vormonat. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine Stelle suchen, nämlich 335 Tage. Seit mehr als einem Jahr arbeitslos waren 1777 Personen.

Kurzarbeit beim Aargauer AWA beantragten im Juli acht Betriebe, fünf weniger als im Vormonat. Bei diesen Betrieben sind insgesamt sieben Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betroffen. Derzeit liegt für insgesamt 420 Personen eine Bewilligung für Kurzarbeit vor. Das sind 248 Personen weniger als im Vormonat.