Kanton Solothurn als familienfreundlicher Arbeitgeber

Der Kanton Solothurn will, dass seine Angestellten Familie und Beruf unter einen Hut bringen können und bietet entsprechende Arbeitszeitmodelle an. Dass das funktioniert zeigt beispielsweise der Fakt, dass 49 Prozent der Solothurner Staatsangestellten Teilzeit arbeiten.

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Bildlegende: 49% der Solothurner Staatsangestellten arbeiten Teilzeit und können Familie und Beruf besser unter einen Hut bringen. Colourbox

Am Dienstag fand der 12. Angestelltentag des Kantons Solothurn statt. Unter dem Titel: «Der Kanton Solothurn als familienfreundlicher Arbeitgeber?» Fragt man beim Obersten Personalchef, Urs Hammel, nach, sagt dieser: «Ja, der Kanton Solothurn bietet Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle an.»

Teilzeitarbeit sei weit verbreitet in der Verwaltung, wie Hammel gegenüber Radio SRF erklärt. 49% der Angestellten arbeiten Teilzeit, teils auch im Kader. Jahresarbeitszeit, Gleitzeit und Arbeiten von zu Hause aus sei alles möglich.

«Der Arbeitgeber profitiert von Teilzeitarbeit»

Urs Hammel ist überzeugt, dass nicht nur die Arbeitnehmer sondern auch die Arbeitgeber von der Teilzeitarbeit profitieren. «Wenn die Work-Live-Balance stimmt, bleiben die Arbeitnehmer länger im Betrieb und sie werden auch weniger krank. Das zahlt sich auch finanziell für den Arbeitgeber aus.»

Auch beim Staatspersonalverband ist man mit dem Kanton grundsätzlich zufrieden. «Wir sind auf gutem Weg», sagt Vizepräsidentin Corinne Saner. Handlungsbedarf sieht sie aber nach wie vor beim Vaterschaftsurlaub, der nur 2 Tage dauert, und bei der Teilzeitarbeit im Kader.