Keine kantonale Finanzhilfe für Stricklers Raubtierpark

Der Kanton Solothurn will und kann den von der Schliessung bedrohten Raubtierpark von René Strickler in Subingen finanziell nicht unterstützen. Die Regierung weist eine in einer Petition erhobene Forderung zurück.

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Bildlegende: René Strickler mit einem seiner Tiere. Wohin sie müssen, wenn der Park schliesst, ist noch offen. Keystone

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Raubtierpark gefährdet

  • Der Raubtierpark von René Strickler hat 20 Tiger, Löwen, Bären und Pumas, usw.
  • Eigentlich hätte Strickler das Gelände in den kommenden Wochen definitiv räumen müssen.
  • Gegen das vom Obergericht bestätigte Urteil legte Strickler Beschwerde ein.
  • Das Bundesgericht will zuerst über das Gesuch um die aufschiebende Wirkung entscheiden (Frist 1. Juli).

Die Gruppe «Pro Raubtierpark René Strickler» hatte die Petition am 4. Mai eingereicht. Darin wurde gefordert, dass der Kanton Solothurn den Raubtierpark unter seine Schirmherrschaft stellen, diesen finanziell unterstützen sowie beim Bund Subventionen beantragen soll.

Zudem wird in der Bittschrift vorgeschlagen, einen Neubau des Raubtierparks auf den noch verfügbaren Flächen des Industrieareals Attisholz Süd grob zu analysieren.

Der Solothurner Regierungsrat könne dieser Bittschrift nicht entsprechen, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Das in der Petition geforderte finanzielle Engagement des Kantons Solothurn bedinge eine gesetzliche Grundlage. Diese sei nicht gegeben, wird die Absage begründet.

Der Betrieb eines Raubtierparkes auf dem Industrieareal Luterbach lasse sich mit den planerischen Absichten nicht vereinbaren. Zudem seien keine geeigneten Flächen verfügbar.

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Raubtierzoo droht Zwangsräumung

6:04 min, aus Schweiz aktuell vom 2.2.2016