Powerman Zofingen hat für einmal Glück mit dem Wetter

10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und zum Schluss nochmals 30 Kilometer Laufen: So lautet das Programm für die Teilnehmer des 26. Powerman in Zofingen. Der Duathlon zählte zudem für die Elite-Athleten gleichzeitig als Weltmeisterschaft. Den Zuschauern hat's gefallen, auch dank dem Wetter.

Um 8 Uhr fiel am Sonntagmorgen der Startschuss zum 26. Powerman für die Frauen, welche in der Kategorie «Long Distance» starteten. Eine Stunde später begann das Rennen für die Männer. Für die Elite-Athleten und Athletinnen zählt der Powerman zugleich als Weltmeisterschaft. Sowohl wettertechnisch wie auch sportlich war der Tag für die Organisatoren ein voller Erfolg.

Powerman Zofingen zieht 50'000 Zuschauer in seinen Bann

«Wir hatten selten solch gute Wetterbedingungen», erklärte Mediensprecher Raphael Galliker gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Dass es auch noch einen Streckenrekord gegeben hat, das habe den Tag perfekt gemacht. Gleich um 16 Minuten schneller war die in der Schweiz lebende Britin Emma Pooley. Sie hat somit den über zehn Jahre alten Streckenrekord der Luzernerin Karin Thürig geknackt.

Für die Zuschauer am Powerman Zofingen geht es aber nicht nur um die sportlichen Leistungen. «Das Ambiente ist einfach einzigartig», sagt Walter Widmer aus Obergösgen. Er sei seit ein paar Jahren ein grosser Fan vom Powerman, erklärt er. Bei Familie Girardi aus Rothrist geht die Tradition noch länger zurück. «Ob schönes oder schlechtes Wetter, wir kommen seit über 20 Jahren an den Powerman.»