Rekrutenschule Aarau: Sind Sprengmittel verschwunden?

Die Militärjustiz untersucht den «mutmasslichen Verlust von Sprengmitteln». Das teilte das Departement Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Montag mit.

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Sprengstoff verschwunden

1:03 min, aus Schweiz aktuell vom 12.9.2016
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Bildlegende: Kaserne Aarau: Die Militärjustiz sucht nach Sprengmitteln, die in einem Munitionsdepot fehlen. Stefan Ulrich/SRF

In der Infanterie-Durchdiener-Rekrutenschule 14 in Aarau werden mehrere Kilogramm Sprengmittel vermisst. Der mutmassliche Verlust wurde gemäss Armeeangaben in der vergangenen Woche bei einer Inventarisierung des Munitionsdepots festgestellt.

Dabei wurde bemerkt, dass in den Munitionskisten weniger Sprengmittel waren, als man erwartet hatte.

«Es geht um mehrere Kilo. Das ist schwerwiegend für uns», sagt VBS-Sprecher Daniel Reist auf Anfrage von Radio SRF. «Deshalb haben wir sofort eine Untersuchung eingeleitet.»

Es könne sich um einen Diebstahl oder um eine fehlerhafte Beladung der Munitionskisten handeln. Reist: «Sprengmittel – das kann Sprengstoff sein, es können Handgranaten sein oder auch Sprengschnüre oder Zündmechanismen.»