Riesenfusion Aarau ist keine Option

11 Gemeinden in der Region Aarau gehören zum Zukunftsraum Aarau. Ein Bericht analysiert nun, welche Optionen den Gemeinden zur Verfügung stehen. Dabei wurde alles angeschaut: von der Riesenfusion bis zum Status quo. Für die Fachleute liegt die Lösung irgendwo in der Mitte.

Telli Aarau, Blick gegen Westen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lösungen für die Zusammenarbeit gesucht - Aarau und seine Nachbargemeinden. Keystone

Zusatzinhalt überspringen

Gemeinden des Zukunftraums

  • Aarau
  • Biberstein
  • Buchs
  • Densbüren
  • Erlinsbach AG
  • Küttigen
  • Muhen
  • Oberentfelden
  • Schönenwerd SO
  • Suhr
  • Unterentfelden

Das Kompetenzzentrum Public Management der Universität Bern hat die verschiedenen Optionen unter die Lupe genommen. Der Vorschlag der Fachleute: Im Raum Aarau soll es eine ausgebaute Regionalkonferenz geben.

Mit so einer Regionalkonferenz könnten verschiedene Aufgaben besser angegangen werden. Der Bericht nennt unter anderem die Raumplanung, die Wirtschaftsförderung sowie Verkehr und Soziales.

Keine Riesenfusion – aber einzelne kleine Fusionen

Gleichzeitig schlagen die Fachleute vor, dass einzelne Gemeinden fusionieren. Priorität hätten vor allem Densbüren, Ober- und Unterentfelden, da diese finanziell angeschlagen seien.

Keine Option ist für das Kompetenzzentrum eine Fusion aller 11 Gemeinden zu einer Grossgemeinde mit knapp 70'000 Einwohnern. Diese sei mittelfristig politisch schwierig zu realisieren. Die Gemeinden seien zu unterschiedlich.

Handlungsbedarf gegeben

Der Bericht des Kompetenzzentrums kommt zum Schluss, dass der Status quo keine Lösung sei. Die Fachleute sind überzeugt, dass die Region Aarau Chancen verpassen würde, wenn keine neuen Lösungen gefunden würden.

In den nächsten Monaten werden die 11 beteiligten Gemeinden über den Bericht des Kompetenzzentrums beraten und entscheiden, in welcher Form sie mit den anderen Gemeinden des Zukunftsraums zusammenarbeiten wollen.