Rupperswil: 33-Jähriger hatte offenbar sexuelle Motive

Knapp fünf Monate nach dem Vierfachmord haben die Behörden den Täter gefasst. Nach Polizeiangaben ist es ein 33-jähriger Schweizer aus Rupperswil. Er hatte finanzielle und sexuelle Motive. Der Täter verging sich sexuell am jüngeren Sohn.

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Medienkonferenz zum Mordfall Rupperswil

5:22 min, vom 13.5.2016

Medienkonferenz zum Mordfall von Rupperswil

Der Ticker ist abgeschlossen.
  • Der Täter wurde gestern im Raum Aarau festgenommen und eindeutig identifiziert. Er ist geständig.
  • Der 33-jährige Schweizer ist Student und kannte seine Opfer nicht
  • Der Einzeltäter soll weitere ähnliche Verbrechen geplant haben
  • Sein Motiv soll finanzieller und sexueller Art gewesen sein
  • Der Täter fesselte mehrere Personen und verging sich am jüngeren Sohn
  • Belohnung von 100'000 Franken wird nicht ausbezahlt, da für den Fahndungserfolg keine entscheidenden Hinweise aus der Bevölkerung kamen
  • 15 :23

    Die Medienkonferenz ist beendet

    Der Vierfachmord vom 21. Dezember 2015 im aargauischen Rupperswil ist geklärt. Die Polizei hat den mutmasslichen 33-jährigen Täter, einen Studenten aus Rupperswil, gefasst und mittels DNA-Profil identifiziert. Hinter der Tat stehenlaut den Ermittlungsbehörden finanzielle und sexuelle Motive. Zudem soll der Schweizer weitere ähnliche Taten geplant haben. Seine Opfer habe er nicht gekannt.

    Eine ausführliche Übersicht zur Festnahme des Täters und den weiteren Ermittlungserfolgen finden Sie hier. Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit

  • 15 :20

    Sohn vor der Tat beobachtet

    Staatsanwältin Loppacher: «Wir müssen davon ausgehen, dass der Täter den jüngeren Sohn beobachtet und die Familie so ausgesucht hat.»

  • 15 :18

    Schweizer, Student, polizeilich nicht bekannt

    Beim Täter handelt es sich laut den Behörden um einen 33-jährigen Schweizer. Er ist Student und in Rupperswil wohnhaft sowie nicht vorbestraft.

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    «Täter ist ein 33-jähriger Schweizer»

    1:12 min, vom 13.5.2016

  • 15 :15

    Täter ist physisch gesund

    Barbara Loppacher, leitende Staatsanwältin: «Der Täter ist physisch gesund. Zum sonstigen Zustand können wir derzeit keine Auskunft geben.»

  • 15 :13

    Keine Aussagen zu Details der Überführung

    «Wie wir dem Täter auf die Schliche gekommen sind, dazu werde ich heute keine Ausführungen machen», sagt Kripo-Chef Gisin.

  • 15 :11

    Ermittlungen gehen weiter

    Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht: «Unsere Arbeit ist noch lange nicht beendet. Diese Arbeit wird jedoch nicht in der Öffentlichkeit passieren.»

  • 15 :06

    Täter wartete vor dem Haus

    Markus Gisin, Chef der Kriminalpolizei Aargau: «Der Täter beobachtete das Haus bereits am Morgen. Als der Lebensgefährte der später Getöteten das Haus verliess, betrat er dieses.» Der Täter zwang die Mutter, ihre 13- und 19-jährigen Söhne und die 21-jährige Freundin des älteren Sohnes zu fesseln. Dann zwang er die Mutter, an zwei Bancomaten Geld abzuheben und verging sich schliesslich am jüngeren Sohn. Nachdem er die vier Opfer erstochen hatte, legte er im Haus Feuer und machte sich unerkannt davon.

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    Der genaue Tathergang

    2:29 min, vom 13.5.2016

  • 15 :05

    Finanzielle und sexuelle Motive

    Das Motiv soll finanzieller und sexueller Art gewesen sein, sagt Barbara Loppacher, leitende Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau.

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    «Es kam zu sexuellen Übergriffen»

    0:42 min, vom 13.5.2016

  • 15 :04

    Geständnis

    Der Täter hat bereits ein Geständnis abgelegt. Es soll sich um einen Einzeltäter handeln.

  • 15 :03

    Täter ist verhaftet

    Gestern kam es zu einer gross angelegten und gezielten Aktion. In deren Verlauf wurde auch der 33-jährige Täter verhaftet. Der Mann sei in Rupperswil wohnhaft gewesen.

  • 15 :02

    Worte des Dankes

    Philipp Umbricht, leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Aargau, bedankt sich zunächst bei seinen Mitarbeitern und der Bevölkerung für ihr Engagement.

  • 14 :56

    Zeugenaufruf bei «Aktenzeichen XY» geplant

    Da zunächst offenbar auch die Rekord-Belohnung von 100‘000 Franken keine entscheidenden Hinweise geliefert hatte, wurde für den 8. Juni eine Ausstrahlung des Falls in der Fernsehsendung «Aktenzeichen XY» geplant. Erst kürzlich wurde der Fall dafür aufwändig nachgestellt.

  • 14 :55

    Zahlreiche Hinweise nach Zeugenaufruf

    Als die Behörden zuletzt vor knapp drei Monaten über den Stand der Ermittlungen zum Vierfachmord informierten, gab es noch keine konkreten Spuren. Für entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung wurde deshalb die höchste Belohnung der Schweizer Kriminalgeschichte ausgesetzt: 100‘000 Franken. In der Folge gingen diverse neue Hinweise ein.

    Fahndungspapier Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Keystone

  • 14 :54

    Sonderkommission zur Aufklärung

    Der Vierfachmord zählt zu den schwersten Straftaten, die sich in den letzten Jahren in der Schweiz ereigneten. Zu seiner Aufklärung wurde eine Sonderkommission mit 40 Mitarbeitern sowie Spezialisten aus dem In- und Ausland eingesetzt.

  • 14 :49

    Der Vierfachmord von Rupperswil

    In ihrem Haus in Rupperswil (AG) wurden am 21. Dezember 2015 eine Mutter, ihre beiden Söhne sowie die Freundin des älteren Sohnes tot aufgefunden. Alle wiesen Stich- oder Schnittverletzungen auf. Ein gelegter Brand sollte die Spuren verwischen. Die Hintergründe blieben rätselhaft.

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    Kurzübersicht: Vierfachmord von Rupperswil

    0:30 min, aus Tagesschau am Mittag vom 13.5.2016

  • 14 :48

    Wir begrüssen Sie zum Liveticker von der Behörden-Medienkonferenz zu den Ermittlungen im Mordfall von Rupperswil.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mordfall Rupperswil: Ein Fall für Aktenzeichen XY

    Aus 10vor10 vom 26.4.2016

    Es soll die Lösung des noch ungeklärten Vierfachmordes von Rupperswil werden. Über vier Monate nach der Tat tappen die Aargauische Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei weiterhin im Dunkeln. Nun bekommen die Ermittler Unterstützung von der Fernsehsendung «Aktenzeichen XY... ungelöst».