Schwan auf Gleis behindert Zug in Solothurn

Der Lokführer des ICN-Zuges von Genf nach Zürich bemerkte am Mittwoch auf der Aarebrücke einen Schwan auf dem Gleis. Bis er das Tier vertrieben hatte, entstand eine Verspätung einer Viertelstunde für die Passagiere.

Der Lokführer sei aus dem Führerstand ausgestiegen und habe den Schwan vom Gleis vertrieben, sagte SBB-Sprecherin Lea Meyer gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Das Tier sei bei dem Vorfall nicht verletzt worden.

Laut der SBB-Sprecherin hätte ein Lokführer normalerweise keine Chance, auf solch kurze Distanzen zu bremsen. Nur wegen dem bevorstehenden Halt ist der Zug an dieser Stelle langsamer unterwegs als sonst üblich.

400 Passagiere verspätet

Der betroffene ICN-Zug hätte 7.59 Uhr im Bahnhof Solothurn eintreffen sollen. Doch sowohl die Pendler auf dem Bahnhof Solothurn, wie auch die 400 Passagiere im Zug mussten 15 Minuten warten.

Vorfälle mit Tieren seien nicht selten, heisst es bei der SBB. Wenn immer möglich werde versucht, die Tiere zu retten. (matb)