Solothurner Armeestandorte Zuchwil und Oensingen bleiben

Die Schweizer Armee muss einen Drittel der Standorte schliessen, aus finanziellen Gründen. Die Armeespitze und Bundesrat Ueli Maurer haben am Dienstagmorgen über das neue Stationierungskonzept informiert. Im Kanton Solothurn sind wenig Änderungen geplant.

Kommando der Genietruppen Zuchwil Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Kommando der Genietruppen in Zuchwil. Schweizer Armee / Zentrum für elektronische Medien ZEM

Das neue Stationierungskonzept der Schweizer Armee trifft den Kanton Solothurn nicht allzu stark. Das Kommando des Lehrverbands Genie und Rettung bleibt unverändert in Zuchwil. Hier sind zirka 35 Stellen vorhanden. Und die Militärpolizei behält ihren Posten in Oensingen mit rund 20 Stellen.

Es könnte gut sein, dass der Kanton Solothurn sogar zusätzliche Armee-Einheiten erhält. So bestehen Pläne, das Kommando der Logistik-Brigade 1 von Ittigen bei Bern nach Oensingen zu verlegen. Zwar prüft die Armee auch Liestal (BL) als Standort, doch geht man beim Kanton Solothurn davon aus, dass am Ende Oensingen berücksichtigt wird. Leicht reduziert wird nach Auskunft des kantonalen Amts für Militär und Bevölkerungsschutz die Präsenz von Armee-Personal auf dem Hellchöpfli im Solothurner Jura.

Andere Kantone trifft der Entscheid der Armee härter. Unter anderem werden die Flugplätze Sitten (VS), Buochs (NW) und Dübendorf (ZH) geschlossen. Total werden rund 300 Arbeitsplätze gestrichen, teilte die Armee am Dienstag mit. Bis Januar können sich die Regierungen der Kantone zu den Plänen äussern.