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Aargau Solothurn Solothurner Komitee fordert vom Kanton Geld für Tagesstätten

Der Kanton Solothurn soll Tagesstätten, nicht für Kinder, sondern für ältere Menschen, mitfinanzieren. Dies fordert ein Komitee mit einer Gesetzesinitiative. Damit soll laut dem Komitee die Versorgungslücke zwischen der ambulanten und der stationären Pflege geschlossen werden.

Senioren klopfen einen Jass.
Legende: Die Initianten wollen Geld vom Kanton um Senioren zu betreuen die noch nicht ganz reif fürs Altersheim sind. Keystone

Für ältere und pflegebedürftige Menschen gibt es drei Angebote: ein Pflegeheim, eine Tagesstätte oder die Spitex. Dabei wird die Tagesstätte als Zwischenlösung für Menschen gesehen, welchen die Spitex nicht mehr genügt, aber ein Pflegeheim noch nicht nötig ist.

Das Volk entscheidet

Von diesen Tagesstätten gibt es im Kanton Solothurn aber zu wenig findet ein Komitee. Es sammelte innerhalb weniger Monate 5'000 Unterschriften für die Initiative. Und will deshalb Geld vom Kanton für diese Institutionen. «Die Krankenversicherer bezahlen 24 Franken pro Tag und wir wollen, dass sich der Kanton gleichermassen beteiligt», sagt Urs Hufschmid, Präsident des Initiativ-Komitees, gegenüber Radio SRF.

Ein Betreuungsplatz kostet im Tag rund 125 Franken. Würde der Kanton dies Tagesstätten mitfinanzieren, könnte man das Angebot attraktiver machen. Dies würde bedeuten, dass die Nachfrage steigt, was wiederum das Angebot fördert, erklärt Urs Hufschmid weiter.

Langfristig könne man so Geld sparen argumentiert das Komitee. Durch ein Angebot von Tagesstätten könne ein Heimaufenthalt hinausgeschoben werden oder in vielen Fällen sogar wegfallen. Am Ende entscheiden die Solothurnerinnen und Solothurner, ob diese Forderung im Gesetz verankert wird.

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