Strom wird teurer: Regionale Energie-Lieferanten erhöhen Preise

Im nächsten Jahr dürften die Stromrechnungen höher ausfallen als in diesem Jahr. Konkrete Zahlen wollen die meisten Energie-Lieferanten allerdings noch keine nennen. Sie müssen die neuen Preise bis Ende August berechnen.

Ein Aussendienstmitarbeiter liest den Zählerstand an einem Strom-Tableau ab und notiert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Zählerstand wird noch wichtiger: Strom dürfte 2014 rund zehn Prozent mehr kosten. Keystone

Die Industriellen Betriebe Aarau (IBA) wagen eine Prognose: Der Strombezug dürfte für ihre Kunden im nächsten Jahr rund zehn Prozent teurer werden, vermutet der Vorsitzende der Geschäftsleitung Hans Kaspar Schärrer. Diese Prognose könnte durchaus als Richtwert gelten: Denn die Energieversorger sind alle mit höheren Kosten konfrontiert.

«Die Kosten werden durch externe Faktoren bestimmt, die wir gar nicht beeinflussen können», betont IBA-Chef Schärrer im Regionaljournal von Radio SRF. Die Gebühren für das Hochspannungsnetz werden teurer, die Abgabe für erneuerbare Energien steigt. Das gilt natürlich für alle Energieversorger - von den Regionalwerken in Baden bis zur SWG in Grenchen.

Der Strom selber sei eigentlich günstig, erklärt Schärrer weiter. «Die Energiepreise an der Börse sind tief und eher rückläufig.» Die meisten Energieversorger kommunizieren im August ihre neuen Tarife für 2014.