Swisslog wird deutsch: Aktionäre haben verkauft

Der Logistikkonzern Swisslog mit Sitz in Buchs wird definitiv von der deutschen Kuka-Gruppe übernommen. Die Aktionäre haben das Angebot der deutschen Firma offenbar gut aufgenommen.

Pressekonferenz von Swisslog und Kuka-Gruppe Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Verwaltungsratspräsident Hans Ziegler (links) hat im September die Fusionspläne von Swisslog präsentiert. Keystone

Wird Swisslog bald deutsch?

1:05 min, aus Tagesschau am Mittag vom 26.9.2014

Im September gaben Swisslog und Kuka bekannt, dass sie die Firmen fusionieren wollen. Dem deutschen Roboter- und Automations-Spezialist Kuka wurden schliesslich 230,7 Millionen Swisslog-Aktien angeboten.

Das definitive Schlussergebnis entspricht damit einer Annahmequote von 92,2 Prozent, wie Swisslog am Donnerstag mitteilte.

Die verbleibenden Aktionäre von Swisslog erhalten gemäss dem Angebotsprospekt eine Barabfindung. Der Vollzug des Kaufangebotes findet voraussichtlich am 15. Dezember statt. Nach der Übernahme will Kuka Swisslog von der Börse nehmen.

Kuka offerierte den Swisslog-Aktionären 1,35 Franken je Aktie. Für die rund 250 Millionen Aktien des Logistikunternehmens entspricht dies insgesamt 338 Millionen Franken. Die Kartellbehörden haben bereits grünes Licht für die Fusion gegeben.