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Versuch von Postauto Sammeltaxis machen Region Brugg mobiler

  • Postauto testet in der Region Brugg ein neues Transportangebot mit Sammeltaxis.
  • Minibusse sammeln Passagiere ein, die in die gleiche Richtung möchten und verteilen sie möglichst effizient.
  • Die Preise seien tiefer als bei einem normalen Taxi, aber höher als für die Benützung eines Postautos.
Bus und Logo
Legende: ZVG / Postauto

Wer mit dem «Kollibri» genannten Angebot reisen möchte, braucht die dazu passende Handy-App. Der Kunde definiert seinen Zielort und wo er abgeholt werden will. Über den Versuch hat die Handelszeitung berichtet.

Die Region Brugg sei ausgewählt worden, weil dort die ÖV-Abdeckung nicht optimal sei, so Postauto-Sprecher Urs Bloch. Es würde keinen Sinn ergeben ein solches System zu testen, wenn es alle paar hundert Meter eine Bus-Haltestelle hätte.

Preise höher als fürs Postauto

Kollibri soll während eines Jahres in über zehn Gemeinden der Region Brugg getestet werden. Werktags ist eine Bedienung zwischen 6 und 23 Uhr vorgesehen, am Wochenende sogar noch länger. Das Projekt soll in den nächsten Monaten starten.

Eine Fahrt kostet mehr als ein vergleichbares ÖV-Billet, sei aber günstiger als ein normales Taxi, sagt Postauto-Sprecher Urs Bloch. GA- und Halbtaxbesitzer würden voraussichtlich Vergünstigungen erhalten.

Ähnliche Versuche gefloppt

Versuche mit Sammelfahrten hat Postauto in der Vergangenheit auch an anderen Orten in den Kantonen Aargau und Solothurn gemacht. «Publiride» nannten sich die Versuche in Baden und im Bucheggberg. Beide wurden nach rund zwei Jahren eingestellt, weil sie von zu wenig Personen benutzt worden waren.

Postauto teste regelmässig neue Mobilitäts-Konzepte, so Unternehmenssprecher Bloch. Es gehe dabei um eine Ergänzung des öffentlichen Verkehrs. Als Konkurrenz zum Taxi sieht er das Angebot nicht. Ein Taxi buche man für sich alleine. Bei den Kollibri-Minibussen könnten weitere Passagiere einsteigen.

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