Volley Schönenwerd mit Titelhoffnungen

In der sechsten NLA-Saison wollen die Volleyballer von Schönenwerd ihren ersten Titel feiern können und verändern einiges auf die neue Saison hin. Angefangen beim Namen des Vereins.

Neuer Trainer, neue Spieler, neuer Namen – das Volley-Aushängeschild aus dem Kanton Solothurn verändert einiges auf die neue Saison hin. Als erster Schritt wollen die Volleyballer gegen aussen klar als Volleyballclub wahrgenommen werden. Darum heisst der Verein neu Volley Schönenwerd statt Turnverein Schönenwerd.

Neben dem neuen Trainer Nikolas Buser, der die vergangen Jahre als Assistenztrainer neben Ex-Trainer Bujar Dervisaj aktiv war, verpflichteten die Volleyballer von Schönenwerd auch noch einen zweiten ausländischen Spieler. So startet Volley Schönenwerd die neue Saison neben dem Australier Jordan Richards, der letzte Saison schon zum Kader gehörte, neu mit dem Amerikaner Cody Kessel.

Daniel Bühlmann im Studio von Radio SRF Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Daniel Bühlmann hofft auf einen Titel in der sechsten Nati-A-Saison von Volley Schönenwerd. SRF

Wichtige Ausländer

Die beiden ausländischen Spieler seien sehr wichtig für das Team, ist Daniel Bühlmann, Sportchef von Volley Schönenwerd, überzeugt. «Die ausländischen Spieler sind das Salz in der Suppe», stellt der Sportchef fest. Auf diesem Niveau könne ein einzelner Spieler ein Match entscheiden.

Wie in vielen anderen Sportarten auch, hat das Budget einen grossen Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg im Volleyball der Nationalliga A. Da fehle einiges, wenn man beispielsweise mit Ligakonkurrent Lugano vergleiche, meint Daniel Bühlmann.

Volley Schönenwerd bleiben die beiden ausländischen Spieler, die gemeinsam mit dem Rest des Teams alles versuchen, trotz fehlenden finanziellen Mitteln, den Ligakonkurrenten Paroli zu bieten.

(Bild: Keystone)