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Aargau Solothurn Wäberhölzli in Rheinfelden wird nicht wieder eine Deponie

Das Deponieprojekt in Rheinfelden hat vor dem Abstimmungstag hohe Wellen geworfen. Die Aushubdeponie am östlichen Stadtrand von Rheinfelden hätte abgeholzt werden sollen. Die Grube hätte man aufgefüllt und später wieder aufgeforstet. Daraus wird nichts. Das Stimmvolk ist dagegen.

Wäberhölzli-Wald
Legende: Das Wäberhölzli in Rheinfelden weicht nicht vorübergehend einer Deponie. Das Stimmvolk ist dagegen. zvg/Jürg Keller

Das Wäberhölzli war ursprünglich eine Kiesgrube. In den 1970er- und 80er-Jahren wurde die Grube zum Teil aufgefüllt und das Gebiet aufgeforstet. Nun wollte der Gemeinderat die Grube vollständig füllen. Es geht um acht Hektaren Wald, die gerodet werden müssten. Nach der Auffüllung sollte im Wäberhölzli eine Eichenwaldreservat entstehen.

Wäberhölzli

Ja
Nein
18051588

In der Referendumsabstimmung sagten 53 Prozent der Stimmbürger Nein zum vorhaben. Total waren es 1805 Nein-Stimmen und 1588 Ja-Stimmen. Die Teiländerung des Nutzungsplans ist damit nicht durchgekommen.

Lange Vorgeschichte der Vorlage

An der Gemeindeversammlung im Dezember hatten die Rheinfelder die Deponie zuerst abgelehnt. Nach der gewonnen Abstimmung verliessen viele Deponie-Gegner den Saal. Daraufhin gab es einen Rückkommensantrag, worauf das Geschäft angenommen wurde. Die IG «Das Wäberhölzli muss bleiben!» ergriff schliesslich das Referendum. Nun ist definitiv entschieden.

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