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Aargau Solothurn Würenloser Museum gehört zu den schönsten der Schweiz

Der Schweizer Heimatschutz ehrt das Emma Kunz Museum im aargauischen Würenlos. Das Museum und die dazugehörige Grotte sind im neuen Buch «Die schönsten Museen der Schweiz – Orte der Kunst» vertreten. Museum, Grotte und vor allem die Heilpraktikerin Emma Kunz haben eine besondere Geschichte.

Bild mit gelben, roten und blauen Strahlen in einem Kreis. Darum grün.
Legende: «Werk. Nr 168» aus dem Jahr 1942. Emma Kunz fertigte ihre grossformatigen Bilder unter anderem mit ihrem Pendel. Keystone

«Die Kunst von Emma Kunz entstand eigentlich mehr als Nebenprodukt ihrer Forschung», erklärt Françoise Krattinger, beim Schweizer Heimatschutz verantwortlich das neue Museumsbuch. «Es ging ihr darum, gewisse ihrer Forschungsergebnisse aufzuzeichnen.» Dazu benutzte Kunz ihr Pendel, die Bilder entstanden auf grossformatigem Millimeterpapier. Zum Teil habe sie über 14 Stunden daran gearbeitet.

Zu sehen sind einige dieser Bilder im Museum, welches zum Emma Kunz Zentrum gehört. Neben der Kunst in den Gebäuden eines ehemaligen Römersteinbruchs kommen die Besucher aus aller Welt vor allem wegen einer Grotte nach Würenlos. In dieser Grotte erholte sich Kunz von ihren Heilungen und «tankte» neue Energie. Dies wollen die Besucher ebenfalls.

Die Kombination von Grotte und Museum habe den Heimatschutz dazu bewogen, das Emma Kunz Museum in den zweiten Band der Reihe «Die schönsten Museen der Schweiz» aufzunehmen, so Françoise Krattinger. Zusammen mit dem Museum in Würenlos werden 50 Museen porträtiert. Ganz grosse Kunsthäuser habe man bewusst weggelassen, und sich auf Einrichtungen konzentriert, welche sich abseits der grossen Besucherströme befinden.

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