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Basel Baselland Auch Münchenstein hat jetzt seinen Basilisken-Brunnen

Der Erfinder der berühmten grünen Basler Basilisken-Brunnen starb beim grossen Zugunglück von 1891 von Münchenstein. Die Stiftung Hofmatt hat aus Anlass dieses Gedenktages in Basel die Erlaubnis erhalten, vor dem von ihr betriebenen Alters- und Pflegeheim einen solchen Brunnen aufzustellen.

Ein grüner Basilisken-Brunnen, im Hintergrund silbrige Gartenstühle.
Legende: Vor dem Alters- und Pflegeheim Hofmatt steht seit einigen Wochen ein Basilisken-Brunnen. zVg

Vor 125 Jahren ereignete sich in Münchenstein das bisher schlimmste Zugunglück der Schweiz: Die Eisenbrücke, die vom berühmten französischen Architekten Gustave Eiffel konzipiert worden war, brach unter der Last des vollbesetzten Zugs ein. Mehr als 130 Leute wurden verletzt, 70 starben.

Unter den Opfern war auch der Gestalter des Basilisken-Brunnens und damaliger Direktor der Basler Gewerbeschule, Wilhelm Bubeck. Dies haben Mitarbeiter der Stiftung Hofmatt bei Recherchen entdeckt. Die Stiftung betreibt in Münchenstein ein Alters- und Pflegeheim. «Wir wollten ein Andenken schaffen und dachten dabei sofort an einen Basilisken-Brunnen», so Heimleiter Daniel Bollinger.

Nur zwei Brunnen in Baselland

Die Anfrage beim Kanton Basel-Stadt war erfolgreich: «Die Regierung hat sofort zugestimmt, dass wir bei uns einen Basilisken-Brunnen aufstellen dürfen», so Bollinger. Denn eigentlich stehen die Brunnen nur in Basel-Stadt. Einige Ausnahmen gibt es allerdings: zum Beispiel in der Partnerstadt Shanghai in China. Im Baselbiet steht bisher nur ein Basilisken-Brunnen, nämlich in Anwil. Mit Münchenstein kommt nun eine weitere Gemeinde dazu.

Im Gegensatz zu Shanghai, als Basel den Brunnen als Geschenk übergab, muss die Münchensteiner Stiftung ihren Brunnen allerdings selber bezahlen. «Alles in allem sind es etwa 30'000 Franken», so Daniel Bollinger. Dieser Betrag wird aber von Sponsoren übernommen.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)

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