Ausstellung fühlt den Puls vor den Wahlen

Was beschäftigt Herr und Frau Schweizer kurz vor den eidgenössischen Wahlen im Herbst? Eine Ausstellung im Basler Museum für Geschichte gibt darauf Antworten. Gleichzeitig werden die Besucherinnen und Besucher auch aufgefordert, sich selbst Gedanken zu machen.

Audiostationen in der Ausstellung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Ausstellung «Point de Suisse» zeigt die Befindlichkeiten der Menschen in der Schweiz auf. zvg

Im Schiff der Barfüsserkirche - dem Ausstellungsraum des Historischen Museum Basel - dominiert zurzeit die Farbe Rot. Rote Stellwände, darauf halbierte Schweizerkreuze in Weiss. Die Form des Schweizerkreuzes erinnert an ein Fragezeichen. Und somit sind die Hauptmerkmale der Ausstellung mit dem Namen «Point de Suisse» umschrieben. Es geht um Fragen. Es geht um die Schweiz.

Umfrage als Stimmungsbarometer

Senken Flüchtlinge das Wohlstandsniveau der Schweiz? Wem glauben sie mehr: Bundesrätin Simonetta Sommaruga oder Papst Franziskus? Stärkt eine neue Nationalhymne den Zusammenhalt der Schweiz? Haben Sie Angst vor dem Älterwerden?

Insgesamt 20 Fragen werden auf Plakaten abgebildet; die Antworten ebenfalls. So bekommen die Besucherinnen und Besucher einen Eindruck, wie die Schweiz tickt. 1000 Leute wurden bis jetzt befragt. Jeder und jede kann dieselben Fragen aber auch online oder im Museum selber beantworten. Die Antworten fliessen in die Analyse ein.

Diskussion anregen

Ziel der Ausstellung «Point de Suisse» sei es, die Diskussion anzukurbeln, sagt Initiant und Mitorganisator Johannes Hedinger. Aus diesem Grund habe man auch den Termin vor den eidgenössischen Wahlen gewählt: «Wir wollen eine alternative Plattform bieten und andere Stimmen zu Wort kommen lassen.»

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)