Basel-Stadt braucht zusätzliche Schulhäuser

In Basler Schulzimmern wird es eng. Dies trotz der aufwändigen Sanierungs- und Ausbauarbeiten der letzten Jahre an mehreren Schulhäusern der Stadt. Gleich zwei ganz neue Schulhäuser will nun das Basler Erziehungsdepartement realisieren.

Ein Klassenzimmer im neuen Kirschgartenschulhaus. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Basler Schulzimmern wird es eng. Nun soll es zwei neue Schulhäuser geben. Keystone

Die aufwändigen und knapp 800 Millionen Franken teuren Ausbauarbeiten an mehreren Basler Schulhäusern reichen nicht aus. Denn die Schülerzahlen nehmen rasanter zu, als erwartet. Nun will Basel-Stadt diesem Wachstum mit zwei neuen Schulhäusern begegnen. Der Sprecher des Basler Erziehungsdepartementes, Simon Thiriet, bestätigt einen entsprechenden Artikel der Zeitung «Schweiz am Sonntag».

Im Jahre 2010, als die grosse Tranche von knapp 800 Millionen Franken für den Ausbau der Basler Schulen genehmigt wurde, sei man von anderen Wachstumszahlen ausgegangen, sagt Thiriet. Die neusten Zahlen des Statistischen Amtes gingen nun von einem grösseren Wachstum aus.

Zwei Schulhäuser für 100 Millionen

Das Erziehungsdepartement reagiert nun und will zwei neue Schulhäuser realisieren. Vorgesehen sei ein Primar- und ein Sekundarschulhaus, bestätigt Simon Thiriet. Die Kosten werden auf etwa 100 Millionen Franken geschätzt und sind bereits im jüngsten Bericht der Basler Finanzkommission enthalten. Wo die Schulhäuser gebaut werden sollen, sei noch offen. Über den nötigen Kredit muss der Grosse Rat entscheiden.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)