Basel zahlt an Elektrifizierung der Hochrheinstrecke

Der Kanton Basel-Stadt beteiligt sich an den Kosten für die Planung der Elektrifizierung der Hochrheinstrecke der Deutschen Bahn. Der Grosse Rat bewilligte dafür 1,4 Millionen Franken.

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Bildlegende: Die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke ist dem Basler Partament viel Geld wert (Symbolbild). Keystone

Die 1,4 Millionen Franken, die das Basler Parlament bewilligte, entspricht zehn Prozent der voraussichtlichen Kosten für die Planung der Elektrifizierung der weitgehend über deutsches Territorium führenden Bahnstrecke zwischen Basel und Schaffhausen. Bewilligt wurde der Beitrag mit 68 gegen 5 Stimmen.

Aargau bezahlt nichts

Für Erstaunen und Befremden sorgte im Basler Parlament, dass sich der Kanton Aargau nicht mehr beteiligen will, obwohl er davon stark profitieren könne. Die Gesamtkosten für die Elektrifizierung der letzten Dieselstrecke der Schweiz werden auf 160 Millionen geschätzt. Die Finanzierung ist jedoch noch nicht gesichert.

Wichtig sei die Elektrifizierung der 74 Kilometer langen Strecke namentlich auch für die Regio-S-Bahn, hiess es im Grossen Rat. Für die von der Schweizer Seite erwartete Beteiligung von 50 Prozent brauche es neben Angebotsverbesserungen auch eine Anerkennung von Halbtax- und Generalabonnement, wurde betont.