Baselbieter Regierungskandidat Anton Lauber erhält Konkurrenz

Die Baselbieter Linken treten mit einer eigenen Kandidatur zur Wahl am 9. Juni an. Dies gab die Präsidentin der Grünen, Florence Brenzikofer, am Montagmittag gegenüber dem «Regionaljournal Basel» bekannt. Die Grünen, die SP, die Grünliberalen und die EVP haben zu einer Medienkonferenz eingeladen.

Bürgerliche laufen zum Regierungsgebäude in Liestal, vorne Weber mit Familie Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die lachenden Sieger beim Einzug zum Regierungsgebäude. In der Mitte: CVP-Kandidat Anton Lauber Keystone

«Wir wollen, dass das Baselbieter Volk eine Auswahl hat», betonte Florence Brenzikofer. Am Montagnachmittag um 16 Uhr werde ein Kandidat oder eine Kandidatin präsentiert. Es handle sich um eine bekannte Persönlichkeit, mehr wolle sie derzeit nicht sagen, so Brenzikofer. Aber: Es müsse jemand sein, der nicht ganz links aussen, sondern eher in der Mitte politisiert, sagt Brenzikofer zum Profil der Kandidatin oder des Kandidaten.

Sicher ist, dass Eric Nussbaumer nach zwei verlorenen Regierungswahlen genug hat. Er stehe nicht mehr zur Verfügung, betonte er in Interviews nach der Wahlschlappe am Sonntag.

Laubers gute Wahlchancen

Bereits am Sonntag nach der Wahlniederlage der Linken machte das Gerücht im Regierungsgebäude in Liestal die Runde: Anton Lauber, der Kandidat der CVP soll nicht kampflos in die Wahl um die Nachfolge von Peter Zwick gehen. Der Grüne Landrat und Ex-Parteipräsident Philipp Schoch, liess am Nachmittag über Facebook verlauten, dass er sich nun auf die Wahl am 9. Juni freue.

Sicher ist auch, dass eine Kandidatur gegen Anton Lauber für wen auch immer eine schwierige Aufgabe sein wird. Lauber hat, wie schon Thomas Weber, die Unterstützung aus dem gesamten bürgerlichen Lager. Zudem stellt sich Lauber zur Wahl eines verstorbenen Parteikollegen. Dies könnte ebenfalls ein Vorteil für Lauber sein.