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Basel Baselland Baselbieter Standortförderung übt sich in Bescheidenheit

Letztes Jahr ist kein neues Unternehmen ins Baselbiet gezogen. Die Bilanz der Standortförderung ist bescheiden. Immerhin konnte der Bestand gehalten werden. Deshalb ist der neue Standortförderer Thomas Kübler auch zufrieden.

Vogelperspektive auf das Industriegebiet Schweizerhalle
Legende: Die Schweizerhalle ist ein bedeutendes Industriegebiet für den Kanton Baselland. Keystone

Die Baselbieter Standortförderung blickt auf das erste halbe Jahr Wirtschaftsförderung zurück. Auch wenn die Bilanz mager bleibt, ist Standortsförderleiter Thomas Kübler zufrieden: Noch seien zwar keine neuen Firmen ins Baselbiet gezogen. Wichtiger sei es im Moment aber ohnehin, die knapp 17'000 Firmen zu halten, die aktuell im Kanton Baselland angesiedelt sind.

In den letzten Monaten hat Thomas Kübler und sein sechsköpfiges Team knapp 50 der bestehenden Betriebe besucht. Bei zwei dieser Besuche ist auch die gesamte Baselbieter Regierung dabei gewesen, bis Ende Jahr sollen vier bis sechs weitere Regierungsbesuche folgen.

Am sogenannten «Welcome Desk» seien bis heute 115 Anfragen eingegangen. Mehr als ein Drittel davon beträfen die Flächen und Immobilien. Selten seien hingegen Anfragen, die mögliche finanzielle Anreize betreffen.

Neben der Pflege der bereits angesiedelten Unternehmen ist die Standortförderung auf der Suche nach freien Arealen im Kanton. Diese werden erfasst und in Prospekten festgehalten. Sie sollen potentiellen Investoren aufzeigen, wo sie allenfalls neue Unternehmen ansiedeln könnten.

Kritiker sind nach wie vor unzufrieden

Das reiche aber nicht, heisst es von Seiten der Kritiker. Zu den Kritikern der früheren Wirtschaftsoffensive und der heutigen Standortförderung gehört die Wirtschaftskammer Baselland. So habe er die Standortförderung im vergangenen halben Jahr kaum wahrgenommen, sagt Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer.

Es reiche nicht, dass Areale erfasst würden. Sie müssten auch erschlossen werden, so dass potentielle Investoren ihre Projekte schnell realisieren könnten, meint Christoph Buser. Er erwarte nicht nur Absichten, sondern konkrete Erfolge.

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