Basler Behörden analysieren das Volksnein zu Hochhäusern

Im September lehnte das Stimmvolk die sogenannte Stadtrandentwicklung Ost ab. Im Gebiet vom Rankhof können daher keine Wohnungen für 2000 Menschen gebaut werden. Nun möchte das für die Stadtentwicklung zuständige Präsidialdepartement wissen, weshalb die Hochhäuser an der Urne durchfielen.

Zur geplanten Stadtrandentwicklung Ost hat das Stimmvolk im September Nein gesagt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zur geplanten Stadtrandentwicklung Ost hat das Stimmvolk im September Nein gesagt. Bau- und Verkehrsdepartement Basel

Während des Abstimmungskampfs waren ganz verschiedene Argumente gegen die Hochhäuser beim Rankhof zu hören. Es gab Stimmbürger, die Hochhäuser grundsätzlich ablehnten, andere argumentierten mit dem Naturschutz - und dann gab es starke Opposition aus Riehen gegen Hochhäuser an der Gemeindegrenze.

Die Meinungsumfrage, die das Präsidialdepartement in Auftrag gegeben hat, soll nun zeigen, welche Argumente den Ausschlag gaben für das Nein der Stimmbevölkerung. In den vergangenen Tagen wurden 1000 Baslerinnen und Basler befragt. Die Ergebnisse der Umfrage liegen voraussichtlich im Januar vor.

Der Grund für die Umfrage: Das für die Stadtentwicklung zuständige Präsidialdepartement möchte - auch für künftige Abstimmungen - herausfinden, welche Bauprojekte auf Akzeptanz stossen und welche Bauprojekte kaum Mehrheiten finden. Regula Küng von der Fachstelle für Wohnraumentwicklung sagt: «Es gibt in Basel ja weitere Areal, die für Wohnungen dienen sollen, zum Beispiel beim Felix-Platter-Spital. Und die Umfrage gibt uns wertvolle Hinweise, wie die Bedürfnisse die Bevölkerung sind.»

(Regionaljournal Basel, 6:32 Uhr)