Basler Behörden sind mit autofreier Innenstadt zufrieden

Seit einem Jahr sind Autos in der Basler Innenstadt verboten. Grundsätzlich würden sich die Autofahrer daran halten, heisst es beim Kanton. An zwei Stellen gebe es aber noch Bedarf für Verbesserungen.

Fahrverbots-Schild in der Basler Innenstadt, im Hintergrund Läden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Basler Innenstadt ist seit einem Jahr autofrei. Keystone

Vor allem in der Kasernenstrasse im Kleinbasel und beim Fischmarkt im Grossbasel würden sich die Autolenker noch zu wenig ans neue Verkehrsregime halten, sagt Romeo di Nucci vom Bau- und Verkehrsdepartement. Deshalb wolle man dort zusätzliche Markierungen anbringen und die Autofahrer so besser auf das Fahrverbot aufmerksam machen.

Insgesamt wurden im letzten Jahr 10'000 Zufahrtsbewilligungen erteilt. Über 1000 davon für Anwohnerinnen und Anwohner, die eine Dauerbewilligung erhalten haben. Das ist auch einer der Gründe, warum jeden Tag noch immer rund 2000 Autos in der Innenstadt unterwegs sind. «Neben den Anwohnern gibt es natürlich auch viele Dienstleistungen, die in der Stadt erbracht werden, zum Beispiel die Spitex», so Romeo di Nucci.

Kanton testet Pollersystem

Um die Zufahrt in die Innenstadt besser zu regeln, wird ab Anfang Januar ausserdem ein Pollersystem getestet. Die Poller werden am Spalenberg aufgestellt und können mit einem Code oder per Funk im Boden versenkt werden, so dass Anwohner oder Rettungssanitäter trotzdem durchfahren können. Dieses System wird nun ein Jahr lang auf seine Tauglichkeit getestet.

(Regionaljournal Basel, 06:32)