Basler Bundesfeier aus Sicht der Behörden ein Erfolg

Rund 110'000 Personen besuchten die Basler Bundesfeier am Rhein. Es habe viel Arbeit gegeben, so Polizei und Rettungskräfte, aber «keine gröberen Probleme.»

Mittlere Brücke voller Menschen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jahr für Jahr lockt das Feuerwerk tausende Menschen ans Rheinufer. Juri Weiss

Um punkt 23 Uhr begann das grosse Feuerwerk. Zwar konnte es dieses Jahr wegen des Hochwassers nur von einem Schiff aus abgefeuert werden. Abstriche mussten deshalb aber keine gemacht werden. Das Feuerwerk dauerte rund 23 Minuten und mit 1'200 Zündungen und über 20'000 Effekten war es etwa so gross wie in anderen Jahren.

Aus Sicht der Blaulichtorganisationen sei der offizielle Teil der Feier ohne grosse Probleme verlaufen. Allerdings mussten mehrere Personen angehalten werden, weil sie mit Laserpointern auf Fenster und Menschen gezielt hatten. Sie müssen mit einer Verzeigung rechnen.

Je später die Stunde, desto häufiger mussten die Blaulichtorganisationen ausrücken. «Nach ein Uhr nachts stieg die Zahl der Notrufe bei Polizei und Sanität», so Andreas Knuchel, stellvertretender Sprecher der Basler Polizei. Es gab mehrere Schlägereien und Auseinandersetzungen. Die Sanität musste insgesamt 16 Personen versorgen, meist wegen übermässigem Alkoholkonsum.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)