Basler Gewerkschaften und Linke trotzen dem strömenden Regen

Rund 1000 Personen haben am Sonntag an der 1.-Mai-Demonstration in der Basler Innenstadt teilgenommen. Zentrales Thema waren die Renten; protestiert wurde zudem gegen Fremdenfeindlichkeit sowie Steuergeschenke an Reiche und Unternehmen.

Demonstrationszug am 1. Mai nähert sich dem Barfüsserplatz Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Eine Botschaft mit einem Schönheitsfehler: Basler 1.-Mai-Demonstration. Keystone

Die Demonstrierenden zogen Fahnen schwingend und Transparente haltend vom Messe- zum Barfüsserplatz. Im Zug marschierte ein breites Spektrum von linken Parteien und diversen Gewerkschaften über Immigrantengruppen bis zu ein paar Vermummten mit.

An der Kundgebung auf dem Barfüsserplatz wurden von den Rednerinnen und Rednern Fremdenfeindlichkeit, Steuergeschenke an Reiche und die Renten thematisiert. Dore Heim, geschäftsführende Sekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, prangerte etwa die rechte Politik an, welche die Sozialpartnerschaft aufs Spiel setze.

Gleichzeitig wolle diese Politik den Bürgern weismachen, dass die AHV vor dem Kollaps stehe und es mindestens das Rentenalter 67 brauche, um sie zu retten. Dabei sei nach 40 Jahren eine moderate Erhöhung der Lohnbeiträge an die AHV vertretbar, sagte Heim weiter und warb für Initiative AHVplus, die höhere Renten verlangt.