Basler Regierung begrüsst Erhöhung der Drittstaaten-Kontingente

Der Bundesrat beschloss gestern, das Kontingent für 2017 zu erhöhen. Statt wie bisher 6500 soll es 7500 Kontingente für Drittstaatenangehörige geben. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagt Wirtschaftsdirektor Christoph Brutschin, der seit Monaten eine Erhöhung forderte.

Basler Pharma-Areal am Rheinufer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gerade die Pharma-Branche sei auf Drittstaaten-Fachkräfte angewiesen, hiess es in Basel-Stadt immer wieder. Keystone

Die Gespräche und Treffen auf Bundesebene hätten sich bezahlt gemacht, schreibt der Basler Wirtschaftsdirektor Christoph Brutschin in einer Mitteilung. Basel-Stadt habe eine Erhöhung der Kontingente seit Monaten gefordert.

Nun sei er erfreut über den Entscheid des Bundesrats: «Mit der beschlossenen Erhöhung kann dem dringenden Bedürfnis der Wirtschaft besser Rechnung getragen werden. Auch wird die Planungssicherheit für Behörden und Unternehmen erhöht.» Basel-Stadt sei einer der Kantone, der am meisten der Kontingente in Anspruch nimmt, nämlich fast 10 Prozent. Die Kontingente im 2016 seien bereits aufgebraucht gewesen, sagt Brutschin. Darum sei man über die Erhöhung besonders erleichtert.

Zwar habe Basel-Stadt eine Erhöhung auf insgesamt 8500 gefordert, die Erhöhung auf 7500 sei aber ein Schritt in die richtige Richtung.