Basler Regierung: Wie könnte der Machtwechsel gelingen?

Mit dem Ende der Sommerferien kommt in Basel-Stadt auch der Wahlkampf in Gang. Für die Regierungsratswahlen stellt sich die Frage, welche Strategie die Bürgerlichen wählen, um die Mehrheit in der Regierung nach zwölf Jahren zurück zu erobern.

Zehn amtierende und kandidierende Politikerinnen und Politiker für die Basler Regierung Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Welche Taktik ist für die vier Bürgerlichen (im Bild vorne) am erfolgversprechendsten? SRF, Montage Juri Schmidhauser

Spätestens mit dem Ende der Sommerferien läuft der Basler Wahlkampf an, vor allem für die Regierung. Seit Wochen versucht dabei das bürgerliche Vierer-Ticket mit den bisherigen Baschi Dürr (FDP), Lukas Engelberger (CVP) sowie den Neuen Conradin Cramer (LDP) und Lorenz Nägelin (SVP) als Team zu punkten.

Doch gemeinsame Auftritte wie kürzlich auch beim Rheinschwimmen allein reichen nicht. Die Frage stellt sich auch, wie und wen die bürgerliche Vierer-Liste die Gegenkandidatinnen und -kandidaten von links, die die Mehrheit im Regierungsrats stellen, angreifen sollen.

Der Politologe Rolf Wirz hat diesbezüglich eine klare Meinung:«Die drei bisherigen SP-Regierungsräte bzw. -rätin sitzen fest im Sattel und müssen keine Abwahl fürchten.»

Angriffe gegen Mück und Ackermann?

Deshalb, so Wirz weiter, sei für ihn die Taktik klar: «Die Angriffe müssen sich gegen die Mitbewerberinnen, Elisabeth Ackermann und Heidi Mück richten.» Beide gehören zum Grünen Bündnis, Elisabeth Ackermann kandidiert auch gegen Baschi Dürr für das Stadtpräsidium.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)