Basler Stadtrundgang im Zeichen des Fussballs

Der Fussballspaziergang führt durch Basels Fussballgeschichte. Seit Anfang April gibt es ihn. Interessierte können ihn mit einer speziellen Karte auf eigene Faust machen - oder sie können eine offizielle Führung buchen.

Thilo Mangold und Claudio Miozzari, zwei der Gründer des Fussballspaziergangs, auf dem Basler Landhof. Mit der Stadtrundgang-Karte in der Hand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Thilo Mangold und Claudio Miozzari, zwei der Gründer des Fussballspaziergangs, auf dem Basler Landhof. SRF

Basel ist eine Fussballstadt. Einen Stadtrundgang, der sich diesem Thema widmet, gab es bislang jedoch nicht. Nun hat eine Gruppe von Fussballverrückten, etliche von ihnen mit einer Vergangenheit als Mitrbeiter des Sportmuseums, den Rundgang aus der Taufe gehoben.

Der Fussballspaziergang führt an Orte in Basel, wo Fussballgeschichte geschrieben worden ist. Zum Beispiel auf den Landhof, das alterwürdige Stadion mitten in einem Kleinbasler Wohnquartier. Dort konnte die Schweizer Nationalmannschaft ihren ersten Sieg feiern, dort wurde der FC Basel erstmals Schweizer Meister - im Jahr 1953.

Der Fussballspaziergang will aber auch einfach auf witzige Anekdoten aufmerksam machen. Er führt zum Beispiel zum «Holzschopf» am Claraplatz. Dieses Restaurant übernahm Karli Odermatt in den 70er-Jahren als Pächter. Dass ein FCB-Spieler nebenbei ein Restaurant führt - heutzutage ist das undenkbar.

Karte aus dem Internet

Den Fussballspaziergang kann jedermann auf eigene Faust absolvieren. Er muss dazu lediglich eine spezielle Karte aus dem Internet herunterladen. Die Karte liegt auch in einigen Beizen in Basel auf. Interessierte können jedoch auch einen geführten Rundgang buchen.

Die Idee für einen Stadtrundgang zum Thema Fussball hätten sie schon länger gehabt, erzählen die Initianten Claudio Miozzari und Thilo Mangold. Seit vergangenem Sommer hätten sie nun aber intensiv daran gearbeitet. Das Geld dazu haben die Spaziergang-Macher im Internet gesammelt - über Crowdfunding. Es gab aber auch Hilfe von Sponsoren und den Kantonen Basel-Stadt und Baselland.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)