Besetzer am Petersgraben sind abgezogen

Drei Monate war am Petersgraben ein Haus in der Zone des Denkmalschutzes besetzt. Die Besetzer zogen an den Petersgraben, nachdem der besetzte Schiessstand am Allschwilerweiher geräumt worden war. Dieses Mal musste die Polizei nicht gewaltsam räumen, die Besetzer waren von selber schon ausgezogen.

Bild des besetzten Hauses am Petersgraben mit Stofftransparenten an den Fenstern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mehrere Monate hingen am Petersgraben die Transparente der Besetzer. SRF

Fast drei Monate war das Haus am Basler Petersgraben besetzt. Am Dienstag morgen nahm die Polizei im Auftrag der Hausbesitzerin Immobilien Basel-Stadt einen Augenschein und fand leere Räume. Die Besetzer waren ausgezogen.

Die Sprecherin von Immobilien Basel-Stadt, Barbara Neidhart, spricht gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF von einem friedlichen Ende der Besetzung. Auch hätten die Besetzer keinen Schaden im denkmalgeschützten Hause verursacht. Die schon beschädigten Wandmalereien seien nicht zusätzlich verunstaltet worden, sagt Neidhart.

Wo die Besetzer jetzt sind, wissen die Mitarbeiter von Immobilien Basel-Stadt nicht. Sie seien in keinem anderen Haus, das in Staatsbesitz ist. Die Besetzer wohnten zuvor in der Schiessanlage Allschwiler Weiher, die geräumt worden war.

Im Haus am Petersgraben entstehen jetzt drei grosszügige Wohnungen. Dass die Besetzung heute ein offizielles Ende fand, hat mit dem Zeitplan der Sanierung zu tun. Das Vorgehen «mit Augenmass» hat sich nach Ansicht der Sprecherin von Immobilien Basel-Stadt ausgezahlt.