Basler Zolli Bulle Jack soll Elefantenanlage beleben

Der 24 jährige Bulle kam aus Ungarn nach Basel. Der Zolli erwartet von ihm, dass er demnächst für Nachwuchs in der neuen Elefantenanlage sorgt.

Bulle Jack in seinem Stall Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jack macht sich mit seiner neuen Heimat vertraut. ZVG

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Schutzprogramm

Seit der Eröffnung der neuen Anlage «Tembea» unterstützt der Zoo Basel das Projekt «Anti-Poaching» der Big Life Foundation in Kenia mit 50’000 Franken. Das Projekt wird im Amboseli-Tsavo-Ökosystem an der Grenze zu Tansania durchgeführt. Es will die Elefanten vor Wilderei schützen und Konflikte zwischen den Massai und den Tieren entschärfen.

Der Elefantenbulle kam am Donnerstag nach einer 30-stündigen Fahrt in einem Spezialcontainer vom ungarischen Sosto in Basel an. Dort wurde der Container mit einem Kran in die neue Elefantenanlage «Tembea» gehievt. Nach anfänglicher Skepsis lernt Jack nun sein neues Daheim kennen, später soll er sich mit den vier Elefantenkühen anfreunden. Für das Publikum ist er nur gelegentlich zu sehen, da er selber wählen kann, ob er sich in der Aussenanlagen aufhalten will.

Die Basler Elefanten sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes. Deshalb ist die Hoffnung gross, dass Jack demnächst im Basler Zoo für Nachwuchs sorgen wird. Die Chancen stehen gut: In Sosto wurde er bereits 2015 Vater, eine zweite Kuh im ungarischen Zoo ist trächtig. Allerdings dürfte es ein Weilchen dauern, bis es auch in Basel soweit ist. Die Tragzeit beträgt bei Elefanten nämlich 22 Monate.