BVB-Vizedirektor Brunner geht

Die Basler Verkehrsbetriebe und der Vizedirektor Franz Brunnen gehen bald getrennte Wege. Franz Brunner räumt seinen Posten per Ende November 2014. Grund: Der Bericht der Finanzkommission.

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Bildlegende: Vizedirektor Brunner räumt seinen Posten bei den Basler Verkehrsbetrieben (BVB). zVg

Im Dezember stellte die Finanzkommission dem Vizedirektor, Franz Brunner, in ihrem Bericht ein schlechtes Zeugnis aus. So berichtete diese von mehreren Gesetzesverstössen. Ein Beispiel: Aufträge in Millionenhöhe seien unter der Hand vergeben worden.

Brunner zieht Konsequenzen

Franz Brunner verlässt die Basler Verkehrsbetriebe spätestens per Ende November 2014. Er ziehe Konsequenzen aus den Ergebnissen und den Diskussionen rund um den Bericht der Finanzkommission, schreiben die BVB in einer Mitteilung. Brunner begründet seinen Abgang damit, dass das angeschlagene Vertrauen in seine Person nicht mehr wiederherzustellen sei: «Ich habe Fehler gemacht, zu denen ich stehe und die ich sehr bedauere», heisst es.

Persönliche Gründe

Gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF betont Brunner, dass persönliche Gründe ausschlaggebend für seinen Rücktritt seien: «Die letzten Monate waren für mich und meine Familie eine extrem schwierige Zeit.» Der Entscheid kam denn auch von Brunner selbst: Der Verwaltungsrat habe ihm weiterhin den Rücken gestärkt.

Franz Brunner wird gemeinsam mit der BVB-Geschäftsleitung eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger suchen. Bis dann wird Brunner weiter in der Geschäftsleitung der BVB arbeiten.