Der Waffenplatz Liestal bleibt bestehen

Der Baselbieter Sicherheitsdirektor Isaac Reber freut sich über den Erhalt der Kaserne Liestal. Laut der Sicherheitsdirektion hat das Eidgenössische Militärdepartement (VBS) bestätigt, dass der Waffenplatz Liestal und somit auch die Kaserne bestehen blieben.

Ansicht der Kaserne Liestal, davor der Parkplatz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kaserne Liestal bleibt als einziger schweizer Waffenplatz nördlich des Juras bestehen. Keystone

In Liestal gibt es zwar Veränderungen aber keinen Abbau, teilte das VBS mit. Konkret werde das Kommando der Infanterie-Rekrutenschule 13 aufgelöst, heisst es in der Mitteilung der Baselbieter Sicherheitsdirektion. Neu sollen aber die Offiziersschule 10 und eine Einheit der Infanterie-Durchdiener in Liestal stationiert werden.

Gemäss Isaac Reber hat sich das Lobbying somit gelohnt. «Der hohe Standard der Kaserne und die strategische Bedeutung des einzigen Waffenplatzes nördlich des Juras haben ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt», wird Isaac Reber in der Mitteilung zitiert. Reber interpretiert den Entscheid des VBS als Bekenntnis zum Milizsystem. Der starke Bezug der Armee zur Bevölkerung bleibe so auch diesseitig des Juras bestehen, so Reber.