Die Billigfluglinie Easyjet baut in Basel aus

Easyjet vergrössert seine Flotte am Flughafen Basel-Mulhouse. Die Fluggesellschaft will 35 neue Jobs schaffen.

Maschine von Easy Jet auf dem Flughafen Basel-Mulhouse Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Easyjet baut seine Fluglinie aus - auch Basel profitiert. Keystone

Easyjet stationiert ein neuntes Flugzeug am Flughafen Basel-Mülhausen. Die Fluggesellschaft rechnet dabei mit Investitionen von rund 50 Millionen Franken und 35 neuen Jobs, wie am Mittwoch in Basel vor den Medien verlautete.

Mit dem neuen Airbus A320 sollen ab Basel-Mülhausen rund 250'000 zusätzliche Passagiere generiert werden. 2012 hatte Easyjet am Euroairport rund 51 Prozent Marktanteil. Mit der zusätzlichen Maschine kommt die Fluggesellschaft auf insgesamt 22, die in der Schweiz stationiert sein werden; die 13 anderen fliegen ab Genf.

Am Euroairport zählt Easyjet mit den zusätzlichen Stellen in Zukunft fast 300 Angestellte. Insgesamt bietet das Unternehmen rund 800 Jobs in der Schweiz, wie Thomas Haagensen, Verkaufsleiter Schweiz/Deutschland, weiter sagte.

Thomas Haagensen, Kommerzieller Direktor Nordeuropa bei Easy Jet. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Thomas Haagensen, kommerzieller Direktor Nordeuropa bei Easyjet. zVg

Das Streckennetz ab Basel wird im Winter um Flüge nach Krakau erweitert; im Sommer 2014 kommen noch Reykjavik, Brindisi, Sevilla, Montpellier und in der Hochsaison auch Bastia dazu.

Gestrichen werden hingegen Istanbul und Düsseldorf. Dies obwohl die Strecke nach Istanbul von Basel aus jeweils gut gebucht worden ist, wie Haagensen gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF sagte. Im kommenden Jahr fliegt Easyjet von Basel aus 46 europäische Städte an. Pro Woche steigt die Anzahl Flüge von 466 auf 516.

Der Euroairport hat laut Haagensen Potenzial für Easyjet, da Frankreich und die Schweiz unterdurchschnittliche Billigflieger-Passagieranteile aufwiesen: Europaweit sei man 2012 bei rund 43 Prozent gelegen, in der Schweiz bei 29 und in Frankreich bei 26 Prozent.