EHC-Trainer Daniel Baur: «Teamplayer statt Banden-General»

Seit drei Spielen steht Daniel Baur als Trainer an der Bande der EHC Basel Sharks. Der Emmentaler sagt von sich selber, er sei kein Banden-General, sondern ein Teamplayer. Zusammen mit seinen Assistenten möchte er die Basler Eishockeyaner zurück auf die Siegerstrasse führen.

Bild der St.Jakob-Arena. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am Spielfeldrand des EHC Basels steht seit drei Spielen Daniel Baur als Interim-trainer. Keystone

Nach seinem 3. Spiel als Trainer der EHC Basel Sharks ist Daniel Baur ein Stein vom Herzen gefallen. Seine Mannschaft gewann letzten Freitag gegen Sierre mit 5 zu 1. Die Erleichterung sei nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei ihm gross gewesen, sagte Baur nach dem Spiel. Dank dieser drei Punkte retten sich die Basler über den Strich auf den achten Tabellenplatz. Trotzdem sei es noch zu früh zum Jubeln und an die Playoffs zu denken, mahnt der Trainer: «Wir stecken in einer Grube und müssen es zuerst aus dieser Grube schaffen, bevor wir auf einen Berg kommen, auf dem die Sonne scheint.» Ein zu grosses Kader und Abnützungserscheinungen beim Trainer seien wohl Gründe dafür gewesen, dass der Basler Nati B Eishockey-Club überhaupt in diese Grube gefallen ist.

« «Wir stecken in einer Grube und müssen es zuerst aus dieser Grube schaffen, bevor wir auf einen Berg kommen, auf dem die Sonne scheint.» »

 Der 54-jährige Daniel Baur ist seit dem 9. Januar 2013 der Übergangstrainer der EHC Basel-Sharks. Die Clubleitung hat ihn geholt, nachdem sie den ehemaligen Trainer Dany Gélinas freigestellt hatte. Für die nächste Saison wurde bereits Dino Stecher als Trainer verpflichtet. Baur ist ehemaliger Nati A-Spieler und seit 2007 beim EHC Basel als Nachwuchs-Chef tätig.