Erfolg für neue Alkohol-Vereinbarung bei Hochrisikospielen

Bei Schweiz-England stellten die Verkaufsstellen beim St.Jakobpark den Alkoholverkauf zwei Stunden vor Spielbeginn ein. Die Anfang Jahr getroffene Vereinbarung zwischen Behörden und Alkohol-Anbietern kam beim ersten Hochrisiko-Spiel des Jahres am Montag erstmals zur Anwendung.

Fussballfan mit Schweizerkreuz auf T-Shirt und Bierdose. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Positive Bilanz für neue Alkohol-Regelung bei Risiko-Spielen im St.Jakob-Park. Keystone

Die Vereinbarung legt fest, dass die Verkaufsstellen im Umfeld des St.Jakob-Stadions zwei Stunden vor Anpfiff bis Spielende keinen Alkohol mehr verkaufen. Diese Vereinbarung gilt für sogenannte Hochrisiko-Spiele - das erste fand gestern mit dem EM-Qualifikationsspiel Schweiz-England im St.Jakob-Park statt.

Bereits kurz nach Spielende teilte das Basler Sicherheitsdepartement in einer Mitteilung mit, dass die Bilanz positiv ausfalle.

Die neue Alkoholregelung sei problemlos umgesetzt worden. Alle Verkaufsstellen im Umfeld des Stadions hätten die Vereinbarung eingehalten und hätten den Alkoholverkauf bei Stadion-Eröffnung eingestellt.

Die Vereinbarung ist Teil der neuen regionalen Regelung, die den Alkoholverkauf rund um Fussballspiele grundsätzlich lockert. So wird bei allen nicht Risikospielen die Beschränkung der Volumenprozente bei alkoholischen Getränken aufgehoben.