Sparauftrag Fachhochschule Nordwestschweiz muss mit weniger Geld auskommen

Die FHNW muss 2018 - 2020 rund 6 Millionen Franken sparen, was einer Reduktion von einem Prozent entspricht.

Blick auf den Neubau der FHNW in Muttenz. Es ist eine Computer-Visualisierung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Visualisierung des Neubaus FHNW Campus Muttenz zvg FHNW

Der Kanton Basel-Landschaft soll an die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) für die Jahre 2018 bis 2020 einen Betrag von rund 193 Millionen Franken zahlen, der Kanton Basel-Stadt rund 131 Millionen Franken.

Der Kanton Basel-Stadt trägt 19,3 Prozent der Gesamtkosten von rund 677 Millionen Franken, der Kanton Baselland 28,5 Prozent, wie aus einer gemeinsamen Medienmitteilungen der vier Trägerkantone der FHNW hervorgeht. Für beide Basel sinken die Beiträge damit leicht gegenüber der aktuellen Leistungsperiode.

Kanton Aargau grösster Geldgeber

Der Kanton Aargau finanziert gemäss Staatsvertrag 35,6 Prozent des Globalbeitrags an die FHNW, der Kanton Solothurn 16,6 Prozent. Insgesamt soll die FHNW für die Jahre 2018 bis 2020 rund sechs Millionen Franken weniger erhalten als für die vergangenen drei Jahre.

Der Antrag der Regierungen sei das Ergebnis eines einvernehmlichen und konstruktiven Verhandlungsprozesses der vier Kantone, heisst es weiter. Noch nicht bezifferbar sind gemäss Vorlage indes die finanziellen Auswirkungen aufgrund von Anpassungen bei der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK).

Campus Muttenz und Dreispitz-Areal

Die FHNW ist mit knapp 11'900 Studierenden die drittgrösste Fachhochschule der Schweiz. In die kommende Leistungsauftragsperiode fällt der Bezug des neuen Campus Muttenz, sowie der Baustart eines Neubaus auf dem Dreispitz-Areal in Basel.