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Basel Baselland Florian Schneider singt gegen Fusion mit Basel-Stadt an

Auf einer Lied-Tour durchs Oberbaselbiet singt der bekannte Musical-Sänger Florian Schneider gegen die Kantonsfusion mit Basel-Stadt an. In den 15-minütigen Konzerten gibt Schneider das selber komponierte Rotstablied sowie das Baselbieter Lied zum besten.

Florian Schneider singt in ein Mikrophon und spielt dazu Gitarre. Im Hintergrund ist ein anderer Musiker zu sehen, der Violine spielt.
Legende: Florian Schneider (Vordergrund) zieht mit Adam Taubitz auf der musikalischen Antifusionstour durch das Baselbiet. zvg

Das Baselbiet solle erhalten bleiben und nicht mit Basel-Stadt fusionieren, wie dies hängige Initiativen in den beiden Basel verlangen. Das ist das Ziel des bekannten Musical-Sängers und Schauspielers Florian Schneider aus Eptingen. Und deshalb zieht der 54-Jährige zur Zeit durch das Obere Baselbiet von Beiz zu Beiz und singt sein selber komponiertes und getextetes Rotstablied. «Ich glaube, dass dieses Lied eine Befindlichkeit zum Ausdruck bringt, die im Baselbiet latent immer schon vorhanden war», sagt Florian Schneider gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Es brauche darum nur einen kleinen Anstoss, um diese Baselbieter Identität, die bereits bei der letzten Fusions-Initiative in den 1960er Jahren beschworen worden war, wiederzubeleben.

Die Oberbaselbieter singen beim Baselbieterlied mit

Zusammen mit dem Geiger Adam Taubitz zieht Florian Schneider auf seiner Tour bis Ende April durch 59 Beizen und Hütten im Oberen Baselbiet.

Drei viertelstündige Konzerte in Sissach, Itingen und Böckten machten gestern Mittwoch den Auftakt. Sie waren sehr gut besucht. Beim Baselbieterlied sind die Gäste zum Teil aufgestanden und haben mitgesungen.

Ob er nach einem Musical-Engagement im Sommer weitere Konzerte auch im Unteren Baselbiet geben werde, lässt Florian Schneider offen. Er sagt dazu: «Ich hoffe, im September noch in ein paar Unterbaselbieter Beizen singen zu können, ich freue mich darauf.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von paul menz, arlesheim
    Diese "Tour" macht mich etwas betroffen. Hoffentlich geht es nicht so weiter, wie zu befürchten ist: Zuerst werden Emotionen geweckt, dann folgt ein diffuser "Patriotismus" oder sogar "Chauvinismus", und im schlimmsten Fall endet es in den Niederungen der niederen Instinkte mit Gewalt (siehe Juraprobleme vor einigen Jahren). Gegen sachliche und faire Diskussionen ist nichts einzuwenden. Nachdem ich aber den Gesang von Florian Schneider gehört habe, bin ich sehr nachdenklich geworden.
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