Baselbieter Wirtschaft Frankenschock hat Baselbieter KMU wenig geschadet

Die «KMU Studie Baselland» zeigt, dass Baselbieter Unternehmen den Frankenschock gut verdaut haben. Nur wenige Baselbieter KMUs machen Geschäfte mit und im Ausland und deshalb spielt der Eurokurs für sie eine untergeordnete Rolle.

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Bildlegende: Der schwache Euro machte den Baselbieter KMU kaum zu schaffen. Keystone

  • Baselbieter KMU haben die Aufhebung des Euromindestkurses im Januar 2015 mehrheitlich gut überwunden.
  • Die Mehrheit der Baselbieter KMU ist auf den Binnenmarkt orientiert
  • Die Wirtschaftskammer wünscht sich eine stärkere Internationalisierung der KMU.

Die Baselbieter Wirtschaftskammer hat bei 600 Unternehmen nachgefragt, wie es ihnen geht – zwei Jahre nachdem die Nationalbank den Mindestkurs aufgehoben hat. Überraschend viele Unernehmen antworteten, es ginge ihnen ganz gut. Dank Preisanpassungen und mehr Effizienz seien viele Unternehmen gut aufgestellt. «Im Grossen und Ganzen hat die KMU-Wirtschaft den Frankenschock exzellent bewältigt», sagt Christoph Buser, Direktor der Wirtschaftskammer.

Natürlich gebe es auch Unternehmen, die gelitten hätten. Das seien jene, die auf den Export angewiesen seien. Beispielsweise die Chemiebranche oder die Metallindustrie. Aber, und das zeige die Studie ebenfalls, von diesen Unternehmen gebe es nur wenige im Baselbiet. «Generell sind viele KMU stark auf den Binnenmarkt orientiert», so Buser.

Trotz des erhöhten Risikos mit Geschäften im Ausland, wünscht sich Christoph Buser eine stärkere Internationalisierung der Baselbieter Unternehmen. Nur so könne die Wirtschaft wachsen.