Für neue Rheinuferpromenade können bald Bagger auffahren

Der Baukonzern Rofra verzichtet nach dem Scheitern vor dem Basler Verwaltungsgericht darauf, seine Beschwerde gegen die Bauvergabe bis vors Bundesgericht weiter zu ziehen.

Visualisierung des geplanten Rheinuferwegs mit Fussgängern und Radfahrern Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auf diesem Weg soll man dereinst aus dem St.Johann nach Huningue spazieren oder radeln können. zVg

Das Bauunternehmen Rofra verzichtet darauf, seine Beschwerde bis vor Bundesgericht weiterzuziehen. Das erklärt auf Anfrage des «Regionaljournal Basel» auf SRF 1 der zuständige Vertreter des Unternehmens Remo Franz. Weiter möchte er sich aber zum Thema nicht äussern.

Die Beschwerde war von Rofra eingereicht worden, nachdem das Unternehmen bei der Bauvergabe leer ausgegangen war. Das Unternehmen hatte die Korrektheit des Verfahrens angezweifelt. Bekannt gemacht hatte das Urteil am Freitag die Zeitung «Tageswoche» auf ihrer Internetseite.

Der Verzicht des Bauunternehmens bedeutet, dass die Bauarbeiten für den neuen Rheinuferweg Ende November aufgenommen werden können. Dies erklärt der Projektleiter beim Kanton Basel-Stadt, Rodolfo Lardi. Die Umgestaltung des Rheinufers zwischen St. Johann-Park und der französischen Gemeinde Huningue soll bis 2015 fertig sein, vorgesehen sind Baukosten von 28 Millionen Franken.