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Basel Baselland Gefängniscontainer: Bald auch in Basel-Stadt?

Im Baselbiet werden Häftlinge vorübergehend in sogenannten Gefängniscontainern einquartiert. So soll die Platznot in den Gefängnissen entschärft werden. Auch in Basel-Stadt sind die Gefängnisse überbelegt. Auf Container will man - zumindest im Moment - aber noch nicht ausweichen.

Eingang Gefängnis Waaghof
Legende: Das Gefängnis Waaghof muss saniert werden. Keystone

Im Moment versuche man die Platznot in den Basler Gefängnissen zu entschärfen, indem man in den bestehenden Gefängnissen Notbetten aufstelle und Provisorien einrichte. Langfristig setze man auf den Ausbau des Bässlerguts. «Deshalb sind im Moment keine Container geplant», sagt Lukas Huber vom Justiz- und Sicherheitsdepartement gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF.

Situation verschärft sich

Dies könne sich jedoch noch ändern. «Wir stehen vor einer zusätzlichen Herausforderung. Der Waaghof muss saniert werden, dafür müssen wir jeweils eine Station räumen», so Huber. Man sei momentan daran, diese Sanierung zu planen.

In diesem Zusammenhang werde man auch Container als mögliche Option prüfen, allerdings erst, wenn andere Massnahmen ausgeschöpft wären. Grundsätzlich bevorzuge man nämlich andere Lösungen als Container. Notbetten etwa schnitten punkto Sicherheit besser ab, so Lukas Huber. «Konkret ist aber noch nichts und wir haben noch nicht mit der Baselbieter Regierung gesprochen.» Baselland benötigt die Container nur ein halbes Jahr, musste sie jedoch für ein ganzes Jahr mieten.

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