Gewerbeverband mischt Basler Verkehrspolitik auf

Gleich mit zwei Initiativen will der Basler Gewerbeverband die Basler Verkehrspolitik aufmischen. So will der Verband die beschlossene Reduktion des motorisierten Verkehrs um 10 Prozent wieder aus dem Gesetz streichen. Im weiteren will der Gewerbeverband für genügend Parkplätze für alle sorgen.

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Bildlegende: Reduktion des motorisierten Verkehrs um zehnt Prozent sei utopisch, meint der Gewerbeverband BS. Juri Weiss

Die beiden Initiativen lancierte der Basler Gewerbeverband an seinem traditionellen Neujahrsempfang vom Freitag. Die beiden Zwillingsinitiativen sollen die kantonale Verkehrspolitik «wieder auf den Weg des Miteinander führen», sagte Gewerbeverbandsdirektor Gabriel Barell vor seinen Gästen.

Die erste Initiative hat zum Ziel, die 2010 beschlossene Reduktion des motorisierten Verkehrs in Basel um zehnt Prozent bis 2020 wieder aus dem Umweltschutzgesetz zu streichen. «Die letzten Jahre haben deutliche gemacht, dass diese Forderung utopisch, schädlich sowie mit einer wachsenden Stadt nicht zu vereinbaren ist.»

Mit der zweiten Initaitive will der Verband die Parksituation für alle Verkehrsteilnehmer verbessern, auch für Velos. Bei jeder Aufhebung von Parkplätzen muss ein gleichwertiger Ersatz geschaffen werden.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)