Golf auch in der Nordwestschweiz Randsportart

Auch wenn der Golfsport nicht mehr das Image des elitären Sports hat, wird er immer noch nur von wenigen betrieben. In der Nordwestschweiz gibt es rund 3500 aktive Golferinnen und Golfer. Und Golfplätze sind meist recht weit entfernt.

Christoph Bieri in einer Freibergen-Landschaft Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Christoph Bieri, Präsident Golfclub La Largue. SRF, Franz Baur

Lange hatte Golf den Ruf, der Sport der «High Society» zu sein. In den letzten Jahren wurde er populärer, heute leben in der Nordwestschweiz rund 3500 Golfspielerinnen und –spieler. Der Präsident des Golfclub «La Largue» im Elsass, Christoph Bieri: «Wer Golf spielen will, muss einfach Freude mitbringen an der Natur und an der Bewegung.»

Allerdings ist der zeitliche Aufwand gross. Um eine Runde Golf über 18 Loch zu spielen, muss man mindestens einen halben Tag einplanen. Dazu kommt die Hin- und Rückfahrt zu den Golfplätzen, die alle mehr oder weniger weit von Basel entfernt sind: In Rheinfelden oder Zwingen, im Badischen Bad Bellingen oder Kandern, oder im elsässischen Hagenthal oder Mosslargue zwischen Basel und Pruntrut.

Die meisten Clubs haben in den letzten Jahren die Gebühren gesenkt. Vor 20 Jahren bezahlte man im Golfclub La Largue noch eine Aufnahmegebühr von 25‘000 Franken. Heute kostet die Mitgliedschaft noch gut 3000 Franken.

Der Schweizer Golfverband ist bestrebt, junge Talente zu fördern. In Lutterbach bei Solothurn trainieren regelmässig drei Hoffnungsträger aus der Region Basel.