Grenzwächter finden in Basel einen Elefanten-Stosszahn

Ein Mann versuchte, das 90 Zentimeter lange Elfenbein im Zug in die Schweiz zu schmuggeln.

Elfenbein im Handgepäck: Ein Mann versuchte, den Stosszahn eines Elefanten in die Schweiz zu schmuggeln. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Elfenbein im Handgepäck: Ein Mann versuchte, den Stosszahn eines Elefanten in die Schweiz zu schmuggeln. zVg

Da dürften die Grenzwächter nicht schlecht gestaunt haben: Bei der Kontrolle in einem Intercity-Zug kurz vor dem Bahnhof Basel Bad haben sie am Dreikönigstag im Koffer eines Mannes einen Elefantenstosszahn entdeckt.

Der Mann versuchte das 90 Zentimeter lange Elfenbein von Deutschland in die Schweiz zu schmuggeln, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Mittwoch mitteilte. Er befand sich in einem Intercity von Frankfurt nach Zürich.

 Der Stosszahn habe gut versteckt zwischen Kleidern in einem Rollkoffer gelegen, sagte Patrick Gantenbein, Sprecher der Grenzwachtregion Basel, auf Anfrage. Ein solcher Fund sei sehr selten und aussergewöhnlich.

Der Stosszahn wurde auf Weisung des Bundesamtes für Veterinärwesen beschlagnahmt und der Artenschutzkontrollstelle in Basel übergeben. Gemäss dem Artenschutzabkommen CITES ist der Handel mit Elefantenelfenbein grundsätzlich verboten. Deshalb muss sich der 40-jährige Franzose wegen Verstosses gegen das CITES-Abkommen verantworten. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.