Grosser Rat Lustloses Basler Ja zum Uni-Budget

Von den gut 1,3 Milliarden Franken, welche die beiden Basel ihrer Uni in dieser Leistungsperiode global zukommen lassen, entfallen 664,3 Millionen auf Baselland und 641,3 Millionen auf Basel-Stadt, die der Grosse Rat heute bewilligt hat. Damit zieht er mit dem Baselbieter Landrat gleich, der die Vorlage vor Wochenfrist abgesegnet hat.

Das Abstimmungsergebnis spiegelt jedoch nicht die Stimmung im Grossen Rat wieder: nur gerade 4 Ratsmitglieder stimmten gegen den Leistungsauftrag und den Globalbeitrag 2018 - 2021 der Universität. Allerdings gab es auch 16 Enthaltungen vor allem im linken Lager.

«Rampassen-Bashing»

In der Debatte gab es jedoch von rechts bis links teils scharfe Kritik am Uni-Partrner Baselland. Die LDP sprach von «kurzsichtigen und verantwortungslosen Sparideen», mit denen die Uni Basel «auf Provinzniveau abrutschen» könnte. SP-Rätin Sibylle Benz schlug sogar vor, die gemeinsame Trägerschaft aufzukündigen und die Uni wieder allein zu tragen. Auch die FDP war unzufrieden, kritisierte gleichzeitig aber auch das «Rampassen-Bashing».

Das grüne Bündnis stellte den Antrag, das Geschäft zurückzuweisen, damit die Regierung einen besseren Leistungsauftrag ohne Leistungsabbau und Studiengebührenerhöhung aushandeln könne.